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1. Juli 2007

Tagung Ästhetik und Politik

Mit schönen Grüßen aus der Rebellenhochburg (1) – oder: Wie die Ereignisse so aufeinander folgen.

von Renate Wieser

Der Tagungstitel Ästhetik und Politik bringt zwei Begriffe zusammen, die nicht ohne ein Moment des Unbehagens, mit Blick auf den endlosen theoretischen Rattenschwanz, den sie nach sich ziehen, nebeneinander stehen können. Aber genau dieses Verhältnis ist es, das der französische Philosoph Jacques Rancière nun schon mit den verschiedensten Veröffentlichungen zur Diskussion stellt und dem er bald (nach seiner Pensionierung, so sagt er) seine ganze Zeit widmen will.
Davon angeregt beschäftigte sich eine Tagung an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg (HfbK) vom 31.5. bis zum 1.6.2007 mit diesem Verhältnis und lud verschiedene KünstlerInnen und TheoretikerInnen ein, sich eben mit der Verschränkung von Ästhetik und Politik beziehungsweise dem Politischen in der Kunst zu beschäftigen.

Auch eine Aufteilung des Sinnlichen

Die Veranstaltung begann knapp zwei Wochen, bevor eine Situation entstand, die man als ein Sichtbarwerden von politischen Neuordnungen sehen kann, die bis dahin verdrängt gelauert hatten. Der Boykott der Studiengebühren, der hamburgweit angelegt war, aber nur an der HfbK und der Hochschule für Musik und Theater das festgesetzte Quorum erreichte, trat in Kraft.
Dass sich die Administration der HfbK nicht anders zu helfen wusste, als den boykottierenden Studierenden sofort die Exmatrikulation anzudrohen, ist wohl ein Indiz dafür, wie wenig sich die Hochschule als politisch handelnde Institution begreift. Anstatt eine öffentliche Diskussion daüber anzustoßen, was die momentanen Veränderungen für die Hochschullandschaft bedeuten und wessen Geist sie sind, wird mit dem Abwandern von Künstlern gedroht, die eine Begabung angeblich von Natur aus mitgebracht haben. Dabei scheint es vollkommen irrelevant geworden zu sein, mit welchen Überlegungen nach 1945 dem universitären Bereich insgesamt die Rolle zugewiesen wurde, der er ja auch lange versucht hat nachzukommen: Nämlich einen Raum in der Gesellschaft einzunehmen, der die Aufgabe hat, unabhängig zu forschen und damit, ähnlich wie die Presse, auch die politischen Geschehnisse zu thematisieren. Wenn Studiengebühren mit der Logik eingeführt werden, dass die Studierenden per se ihr Studium ernster nehmen, sobald ihre Lebensbedingungen erschwert werden, zeigt das eine Denkweise an, der sich auch die Hochschulleitung längst hätte entgegenstellen müssen.
Die Tagung Ästhetik und Politik wäre also sicherlich ganz anders verlaufen, wenn sie zwei Wochen später stattgefunden hätte. Michaela Ott, die für die Konzeption der Veranstaltung verantwortlich zeichnete, hatte in ihrer Eröffnungsrede dazu aufgerufen, die momentane politische Situation - sowohl in Bezug auf die Boykotte an Hamburgs Universitäten als auch mit Blick auf die Proteste in Heiligendamm - mit in die Überlegungen einzubeziehen. Dem kam man auch vereinzelt nach, vor allem in den Diskussionen nach den jeweiligen Vorträgen. Aber zunächst zeigte die an der HfbK lehrende Philosophin in ihrer Eröffnung Zusammenhänge und Divergenzen zwischen Rancières Ästhetikbegriff und den wichtigsten Stationen der Ästhetik seit der Aufklärung auf und schuf damit eine breite Diskussionsgrundlage für die nächsten Tage. Leider reisten einige von den Tagungsteilnehmern erst zum nächsten Tag an. Ansonsten waren aber bei der Eröffnungsveranstaltung, bei der auch ein von Rancière (der leider wegen Krankheit nicht anwesend war) gesandter Vortrag von Maria Muhle (Übersetzerin von Rancières Buch 'Die Aufteilung des Sinnlichen') vortragen wurde, zahlreiche Studierende und Gäste anwesend.

Relationale Kunst

Rancières Vortrag, der einen eher losen Bezugsrahmen der Tagung ergab, kreiste, wie andere seiner neueren Texte auch, um den von Bourriaud geprägten Begriff der relationalen Kunst. Nach Bourriaud findet "Kunst [..] ihren theoretischen Horizont eher im Bereich menschlicher Interaktionen und ihres sozialen Umfelds [...] als in der Behauptung eines unabhängigen und privaten symbolischen Raums." (2) Eine solche Definition deckt allerdings ein sehr weites Feld künstlerischer Beschäftigung ab.
Rancière arbeitet in dem vorgelegten Text an jener Bewegung weiter, die er schon in 'Die Politik der Ästhetik' (3) und in 'Die Aufteilung des Sinnlichen' (4) angelegt hatte: Wie kann künstlerische Arbeit sich im gesellschaftlichen Raum positionieren, Verhältnisse eines sozialen und politischen Zusammenhangs thematisieren und trotzdem innerhalb des kulturgeschichtlich begründeten autonomen künstlerischen Raums bleiben? Die Beispiele, die er zu Hilfe nimmt, sind aus diesen beiden Texten bekannt. Zum einen die in einem Pariser Vorort situierte Arbeit 'Campemente Urbain', bei der zwar die dortige Community (um einen Begriff zu benutzen, der in den USA für ähnliche Arbeiten verwandt wird) dazu eingeladen ist, sich in dem speziell geschaffenen Ort aufzuhalten, dessen Sinn sich darauf beläuft, ein "unnützer, sehr zerbrechlicher und unproduktiver Ort" zu sein, der nur von einer Person alleine betreten werden darf. Ein abgetrennter Platz, hinter dem man, so Rancière, das Museum noch erahnen könne.
Die anderen Bezugspunkte waren die Trilogie des Regisseurs Petro Costa, die in einem Einwandererviertel von Lissabon zusammen mit den dort lebenden Menschen gedreht wurde, und Bilder der für Buchenwald konzipierten Ausstellung MenschenDinge / The human aspect of objects von Esther Shalev-Gerz, Fotos von Gegenständen, die die Inhaftierten dort aus anderen Gegenständen geschaffen hatten: ein Ring, eine Brosche, oder ein Kamm, der aus einem Lineal gefertigt ist.
Die Auswahl der Arbeiten von Campemente Urbain, Costa und Shalev-Gerz verdeutlicht Rancières Fragestellung, aber dabei bleibt problematisch, wie lose und weitläufig der Begriff der relationalen Kunst zu fassen ist. Trotzdem kann ein Teil der Vorträge, die auf der Tagung gehalten wurden, mit dieser Frage nach Kunst, die Bezug auf eine bestimmte Situation nimmt, sich also im sozialen Raum verortet, in Verbindung gebracht werden. Über die verschiedenen Positionierungen ergaben sich einander ergänzende Zugriffe.
Beispielsweise im Beitrag von Ute Vorkoeper (Kunsthistorikerin an der Kunsthochschule Weißensee) wurde die Auseinandersetzung von Kunst mit sozialen Beziehungsgefügen thematisiert. Sie bezog sich auf Arbeiten, die auch in der von ihr und Inke Arns kuratierten Ausstellung 'vom Verschwinden' (Dortmund, Phoenix Halle, 2005) zu sehen waren. Unter anderem die Videoprojektion von Alice Miceli, bei der Bilder von Menschen, die in den Gefängnissen der Roten Khmer starben, auf rieselnden Sand projiziert wurden.
Eine andere Arbeit ist Banlieue Du Vide von Thomas Köner, auf der man Bilder von einer Überwachungskamera sieht, die nur die leere Straße zeigt. Vorkoeper sah die politische Wirksamkeit dieser Arbeiten in deren Eigenschaft, in einem Spannungsfeld zu stehen zwischen 'nicht zur Handlung Aufrufen' und doch durch 'Wiederholen und Bannen eine Antwort Einfordern'.
Michaela Ott formulierte eine differenzierte Kritik an neueren Arbeiten von Andreas Gursky, bei denen sie, von Rancièreschen Überlegungen ausgehend, die als unbestimmbar, aber doch politisch inszenierte, totalisierende Kamera Gurskys hinterfragte. Wenn beispielsweise das Publikum der Toten Hosen und die Massen beim Parteitag in Pjöngjang auf die gleiche distanziert-ornamentale Weise ausgestellt werden - wie sind diese Bilder zu verstehen?, was heißt es, wenn sie immer wieder in Zusammenhang mit einem Begriff wie Globalisierung gesehen werden, obwohl sie inszeniert und collagiert sind? Bei dieser Suche experimentierte Ott damit, unterschiedlichen Argumentationen nachzugehen, ohne dass dabei einer Bedeutungsrichtung allein das Wort gegeben wurde.
Die Proteste von Gefangenen in Bolivien und die Position des brasilianischen Künstlers Hélio Oiticica bilden den Hintergrund für Max Hinderers Überlegungen. Oiticicas Arbeiten, bei denen auf Abbildungen, häufig von berühmten Leuten wie Hendrix, Dalí oder Monroe, Spuren von Kokain gezogen wurden und die deshalb zur Zeit ihrer Entstehung nicht gezeigt werden durften, ergeben die Projektionsfläche eines authentischen Künstler-Helden, gerade weil sie mit Illegalität spielen. Max Hinderer rät zur Vorsicht bei der Inszenierung eines Outlaw-Künstlers und gibt zu bedenken, dass die Kriminalisierung, mit der sich Oiticica beschäftigt, nicht zwangsläufig Ausdruck eines autonomen künstlerischen Gestus sein muss, sondern auch als Reaktion auf ein repressives Außen gesehen werden kann.
Vom Politischen in der eigenen künstlerischen Arbeit berichtete Michaela Meliàn, Gastprofessorin in Hamburg. Durch die Technik, sich ihre Arbeiten über Recherchen zu Menschen und sozialen Zusammenhängen, an denen ihre Neugierde geweckt wurde, zu erschließen und aus dem Recherchieren und Experimentieren heraus die jeweilige Form zu finden, entstehen Arbeiten, die sich einer leichten und oberflächlichen Lesbarkeit entziehen. Wenn sie sich mit Frauengestalten wie Bertha Pappenheim auseinandersetzt (auch bekannt als Freuds und Breuers Anna O.) oder mit der Siedlung Föhrenwald, zunächst Lager für Zwangsarbeiter und nach dem Krieg Displaced Persons Camp, dann geht es auch um die Spuren, die die Menschen hinterlassen haben; darum, wie diese Spuren verdeckt wurden und wieder freizulegen sind. Meliàns Beitrag endete übrigens mit einem Video der Goldenen Zitronen, das in der HfbK entstanden ist.
Obwohl es zwischen den Positionen von Vorkoeper, Ott, Hinderer und Meliàn thematisch große Unterschiede gibt, lässt sich im Rancièreschen Sinne fragen, wie die vorgestellten Arbeiten einen Konflikt mitdenken zwischen der Politik, die den sozialen Bereich betrifft, den sie thematisieren, und der Politik der künstlerischen Bedingungen, in denen sie entstanden sind. Was Rancière unter Politik versteht, und was er nicht mehr zur Politik, sondern, in seiner Terminologie, zur Polizei rechnet, wurde von dem ebenfalls an der HfbK lehrenden Philosophen Hans-Joachim Lenger in Frage gestellt. Dabei suchte Lenger die Grundlegung dieser Unterscheidung im Sprachlichen genau dort zu dekonstruieren, wo Rancière das Tierische von der Sprache abgrenzt. Mit Bezug auf Derridas Die weiße Mythologie muss, nach Lenger, eine Differenz innerhalb der Sprache selbst mitgedacht werden.
Dieter Mersch (Philosoph und Medientheoretiker an der Universität Potsdam) entwarf eine allgemeine Kartografie der Kunst. Insofern künstlerische Arbeit in ihrer erratischen Logik von Experimenten die weißen Flecke, Unorte oder Utopien innerhalb der schon durch ihre Bedingungen abgesteckten Möglichkeiten findet, erreicht sie, wie Mersch sagt, "eine Sensibilisierung für das Offene". Indem sich in jeder Topologie oder Karte Markierung und Nichtmarkierung bedingen, ist das Arbeitsfeld solcher künstlerischer Verfahren nicht von vornherein abgesteckt und ihre Methode ohne Anleitung. Man könnte also sagen, dass der Anteil, den die Kunst an einer möglichen neuen Aufteilung des Sinnlichen hat, in der Tatsache liegt, dass sie ganz im Allgemeinen einen Sinn für das Nichtexistente erarbeitet.
Hanne Loreck, im Theoriebereich der HfbK lehrend, setzte sich gezielt mit einem Phänomen auseinander: Sie fragte, warum sich Künstler und Künstlerinnen, deren Selbstporträts als Subversion von Gender-Identitäten gelesen werden können wie beispielsweise Cindy Sherman oder Ugo Rondinones 'I don`t live here anymore', sich in letzter Zeit oft der Figur des Clowns bedienten. Dass der Clown bei den verschiedenen Anwesenden recht unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten aufwarf, merkte man an der regen Diskussion, die auf den Vortrag folgte.
Cathérine David (freie Kuratorin, Paris), Marie-Luise Knott (freie Publizistin/Kuratorin, Berlin) und Anna-Lena Wenzel (Kulturwissenschaftlerin, Hamburg) waren gekommen, um über Geschichte und Gegenwart der documenta zu berichten. Allerdings kreiste der Beitrag von David, Kuratorin der documenta X, eher um ihr starkes Interesse, das sie dem Werk von Rancière entgegenbringt. Worin dieses Interesse besteht, ist dabei kaum deutlich geworden.Marie-Luise Knott versuchte den in einigen Publikationen (5) thematisierten Einfluss des CIA auf die amerikanischen abstrakten Künstler bei der documenta II zu relativieren. Sie vertrat die These, dass die Zusammenarbeit mit der CIA eher als schützende Strategie gegen die in der McCarthy-Ära herrschende Verfolgung wegen "un-amerikanischer Aktivitäten” zu sehen sei. Ganz überzeugend war dies allerdings nicht, denn dieser Schutzschild war sicher nicht nur raffinierte Strategie, sondern auch ein Handel, der gegenseitige Interessen bediente.
Daniel Eschkötter, Literaturwissenschaftler an der Universität Hamburg, sprach zum Thema „Der Riss in der Haut der Bilder. Zur politischen Besetzung des Körpers bei Claire Denis und Jean-Luc Nancy“, und Michael Wetzel, Literatur-/Medienwissenschaftler der Universität Bonn, zu „Photographical Correct! Zur Intervention des öffentlichen Bildes am Beispiel von Gonzales-Torres“.
Zwischenzeiten, so Gerd Roscher, Professor für Dokumentarfilm an der HfbK, Zeiten, in denen der Optimismus dumm und der Pessimismus blind macht, sind Zeiten, in denen es Raum für den Versuch gibt: den Essay. In seinem Vortrag über den Essayfilm in der Zeit, als sich die achtundsechziger Revolte ankündigte, versuchte er Adornos Theorie zusammenzudenken mit einem Filmschnitt, der Brüche und Widersprüche nicht aufzuheben trachtet. Schockierend war die Diskussion nach seinem Vortrag, in der Roscher, der in seinen Seminaren über lange Jahre ein wichtiger Bezugspunkt für Studierende war, seine Traurigkeit über die momentane Entwicklung der Hochschule beschrieb. Von Studierenden, die an andere Schulen wechseln, war beispielsweise die Rede. Einige Zuhörer wurden dabei auch wütend über die Resignation, die sie dem Gesagten entnahmen und die sie so nicht akzeptieren wollten.

Abb.1 Abb.2


Begleitende Ausstellung: Politische Ereignisse

Begleitet wurde die Tagung von einer Ausstellung mit dem Titel „Politische Ereignisse“ in der Galerie der HfbK, kuratiert von Erich Pick. [Abb.1] Sie zeigte Arbeiten, die sich mit gesellschaftlichen Bedingungen von Kunstproduktion und den Eingriffen beschäftigte, mit der die Kunst auf Regimes der Sichtbarkeit wirkt. Ein Teil dieser Ausstellung war insofern ortsspezifisch, als er sich direkt auf die Institution der Hochschule bezog - so bot Gunnar Fleischer das Wandbild eines Wehrmachtssoldaten, das im Jahr zuvor in einem Flur der HfbK freigelegt wurde, auf eBay zum Verkauf an. Frank Wörler präsentierte mehrere Emails (inszeniert als Briefe auf Schreibmachinenpapier), die zwischen ihm und der Presseabteilung der HfbK hin und hergegangen waren. [Abb.2] Wörler bittet darin um die Genehmigung, uniformiertes Wachpersonal eines privaten Sicherheitsdienstes während der Nacht des Wissens - ein hamburgweites Event, an dem sich die HfbK beteiligt - aufstellen zu dürfen. Dies wurde ihm untersagt mit dem Hinweis, dass er zwar eine Aktion plane, die ein adäquates künstlerisches Statement abgeben würde, die Gäste, die zur Nacht des Wissens erwartet werden, aber kaum so kunstverständig sein würden, dies zu verstehen.
Inwieweit man durch eine Uminszenierung medial normalisierter Bilder eine neue Lesbarkeit erreichen kann, untersuchten die Arbeiten von Christine Klein und Burk Koller. Die überdimensional lange Rolle der Zeichnungen Kleins zeigen Celebrities beim Einkauf, wie sie in Bildagenturen gehandelt werden. Kollers Nachbauten von Figuren, die auf Protestveranstaltungen verbrannt worden waren, lassen international bekannte Persönlichkeiten schematisch auftauchen: Tony Blair, Sonia Gandhi, Papst Benedikt XVI.
Die Frage der Sichtbarmachung kolonialer Struktur thematisiert eine Videoinstallation von Julian Rohrhuber, die einem Netz von Straßen folgt, welche in den 1930er Jahren nach Personen aus der Kolonialgeschichte benannt wurden, die zur Begründung des nationalsozialistischen Eroberungsauftrags mythisiert wurden, wie beispielsweise Karl Peters. Die durch eine Initiative der Anwohner erfolgte Streichung eines dieser Namen wird zum Anfang einer Struktur von Übertragungen. [Abb.3]

Abb.3
Alltägliche Handlungen des Auflauerns, Aufdeckens, der Benennung, aber auch der öffentlichen Verbrennung oder schlicht des zum Verkauf Anbietens wurden in der Ausstellung gedoppelt und überlagert und als ambivalente politische Eingriffe lesbar.

Abschließend bleibt zu hoffen, dass die in Ausstellung und Tagung angedachten Zugänge weiter gedacht werden. Und dass in ähnlichen Veranstaltungen die Auseinandersetzungen mit dem komplexen Verhältnis von Kunst und Politik, gerade an einer Institution wie der HfbK, erhalten bleibt.

Links

Tagungsprogramm: http://www.hfbk-hamburg.de/hfbk_homepage/hfbk_hamburg/website/popups/querdurch/aesthetik_und_politik.html
Ausstellung: http://galerie.hfbk-hamburg.de/programm_mai.html

Anmerkungen

1. - auf sowas kann auch nur der Spiegel kommen: "Die Hochschule für Bildende Künste dagegen ist eine Rebellen-Hochburg", in: Jochen Leffers, "Gebühren-Boykott wird abgeblasen", 15. Juni 2007, www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,druck-488864,00.html, gesehen am 29.6.07.
2. Nicolas Bourriaud: Relational Aesthetics, Dijon: les presses du réel 2002.
3. Jacques Rancière: Die Politik der Ästhetik. In: archplus H. 178 (Juni 2006).
4. Jacques Rancière: Die Aufteilung des Sinnlichen. Berlin: b_books 2006.5. Frances Stonor Saunders, The Cultural Cold War — The CIA and the World of Arts and Letters, 2000 New York: New Press.

Abbildungen

1. Flyer der Ausstellung, Foto: Julian Rohrhuber
2. Arbeit von Frank Wörler, Foto: Christine Klein
3. Arbeit und Foto: Julian Rohrhuber

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